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Rückblick: Netzwerktreffen der BNE-Modellkommunen Süd

1. Interkommunaler Lernraum: „Kommunal und kompakt: Was ist eine BNE-Landschaft?“

Am 5. Mai 2021 startete der Standort Süd des BNE-Kompetenzzentrums mit dem ersten interkommunalen Lernraum für seine Modellkommunen. Im Fokus dieser digitalen Veranstaltung stand eine erste Vernetzung der teilnehmenden Kommunen, ebenso wie die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Themenbereich einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE).

Zunächst hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit sich in kleinen Gruppen gegenseitig kennenzulernen. Neben der Vorstellung der eigenen Person und der Zuständigkeit in der jeweiligen Kommune bezogen sich die Anwesenden auch auf ihr Lieblings- „Sustainable Development Goal“ (Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen). Diese 17 politischen Ziele beziehen sich auf die vier Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung Ökologie, Soziales, Kultur und Ökonomie.

Impulse: Was bedeutet Bildung für Nachhaltige Entwicklung?

Dr. Angela Firmhofer und Lisa Artmaier

Anschließend wurde das BNE-Kompetenzzentrum mit dessen Zielen und Aufgaben vorgestellt. Impulse gaben die Moderatorinnen Dr. Angela Firmhofer und Lisa Artmaier vom BNE-Kompetenzzentrum in ihren Vorträgen über die künftige Art der Zusammenarbeit und der strukturellen Verankerung von BNE in einer Kommune. Anregungen zum BNE-Verständnis und zur BNE-Bildungslandschaft stimmten die Teilnehmenden auf die anschließende Vernetzungsphase ein. In Kleingruppenarbeit tauschten sich diese über ihre Erfahrungen bezüglich der kommunalen Grundpfeiler einer BNE und über die Zusammenarbeit mit internen und externen Kooperationspartner/innen, sowie über Zielgruppen der kommunalen BNE-Aktivitäten aus.

Vernetzung: Diskussion über Grundpfeiler, Zielgruppen und Kooperationspartner/innen einer BNE

Die Ergebnisse der Gruppenarbeit wurden parallel visualisiert und anschließend allen Teilnehmenden präsentiert.

Als eine der wichtigsten Grundpfeiler einer BNE wurden Transparenz und Partizipation sowie die vier Dimensionen einer Nachhaltigen Entwicklung (Soziales, Ökologisches, Ökonomisches und Kultur) genannt.

Bei der Auseinandersetzung mit den bereits erreichten Zielgruppen einer BNE wurden zunächst direkte Zielgruppen, wie Fachkräfte aus verschiedenen Bildungsbereichen, Lehrkräfte, sowie Vereine aufgeführt. Als indirekte Zielgruppe kristallisierten sich in diesem Bezug Lernende der verschiedenen Bildungsinstitutionen, Schüler/innen, Kolleg/innen, sowie Eltern und weitere Familienangehörige heraus.

Die Teilnehmenden nannten folgende Gruppen als Hauptkooperationspartner/innen für die BNE-Arbeit in den Kommunen: Schulen, Freie Bildungsträger/innen, Dezernate bzw. Referate wie Bildung und Umwelt oder auch Klimaschutz, Hochschulen und verschiedene Netzwerke im Bereich BNE.  

Feedback der Teilnehmer/innen zum interkommunalen Lernraum

Der Standort Süd bedankt sich bei allen Teilnehmenden für die gelungene Veranstaltung und die proaktive Mitarbeit. So konnte den wichtigen Aspekten der Vernetzung und des Austauschs Rechnung getragen werden. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit und kommende Veranstaltungen.

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Foto Dr. Angela Firmhofer

Dr. Angela Firmhofer

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Lisa Artmeier

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12. Mai 2021 | Birgit Dittrich