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BNE langfristig in Kommunen verankern – Die Rolle der BNE-Handlungsfelder

„Sichtbarkeit und Kommunikation“ sowie „Netzwerke und Kooperation“ sind zwei der sieben Handlungsfelder, in denen Bildung für nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene bearbeitet werden kann. Warum ist es wichtig, sich mit diesen und weiteren BNE-Handlungsfeldern zu beschäftigen? Wie können sie als wertvolle Hilfe in die alltägliche Arbeit integriert werden? Wo und wie kann das eigene Handeln eine Wirkung entfalten? Wie können die BNE-Handlungsfelder dabei helfen? Das und mehr erfahren Sie in diesem Programmpunkt. 

Datum (von, bis)
9.50 - 11.30 Uhr

Die sieben Handlungsfelder zur strukturellen Verankerung von BNE in kommunalen Bildungslandschaften:

 

  • Strategie und Ziele
  • Steuerung und Koordination
  • Netzwerke und Kooperation
  • Wissensbasierung und Berichterstattung
  • Qualität und Wirkung
  • Sichtbarkeit und Kommunikation
  • Partizipation

Erfahren Sie anhand verschiedener Impulse aus Wissenschaft und kommunaler Praxis, wie BNE langfristig in Kommunen implementiert werden kann und welche Rolle die BNE-Handlungsfelder dabei spielen können. Nach einer kurzen thematischen Einführung in den Programmpunkt können Sie aus verschiedenen Angeboten die für Sie passenden Formate auswählen. 

Parallel stattfindende Angebote | Besuchen Sie 2 von 5 Angeboten.


BNE-Netzwerke gestalten und weiterentwickeln: Erkenntnisse aus der qualitativen Prozessevaluation

Damit sich alle Menschen hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung bilden können, ist eine strukturierte Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung, Politik, Bildungspraxis, Zivilgesellschaft und Wirtschaft innerhalb der Kommune notwendig. Denn kein Akteur/keine Akteurin allein ist in der Lage, Bildungsangebote für alle Altersgruppen bereitzustellen. Die Zusammenarbeit in Netzwerken und die Gestaltung vielfältiger Kooperationsbeziehungen ist daher ein zentrales BNE-Handlungsfeld.  

Die Ergebnisse der qualitativen Evaluation geben Aufschluss darüber, wie die Netzwerkarbeit in den untersuchten Bildungslandschaften ausgewählter BNE-Modellkommunen gestaltet wurde und wie sich diese Zusammenarbeit im Laufe des BNE-Prozesses verändert hat. Auf Grundlage der Ergebnisse wurde ein Phasenmodell zur Entwicklung kommunaler BNE-Netzwerke entwickelt, das in diesem Vortrag präsentiert und zur Diskussion gestellt wird. Das Modell kann Sie bei der Selbstverortung und Weiterentwicklung der Zusammenarbeit in Ihrer Kommune unterstützen. 


Der Beitrag der BNE-Handlungsfelder für die strukturelle Verankerung in kommunalen Bildungslandschaften: Erkenntnisse aus der quantitativen Prozessevaluation

Langfristiges Ziel der strukturellen Verankerung von BNE in kommunalen Bildungslandschaften ist die dauerhafte Bereitstellung von BNE-Bildungsangeboten für Menschen aller Altersgruppen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig und sinnvoll verschiedene BNE-Handlungsfelder zu bearbeiten. 

Der Vortrag widmet sich der wichtigen – und bisher noch weitgehend unbeantworteten - Frage, welche der sieben Handlungsfelder für die strukturelle Verankerung besonders zentral sind. Außerdem wird der Frage nachgegangen, in welchen Abhängigkeiten und Beziehungen die einzelnen Handlungsfelder zueinanderstehen. Grundlage hierfür sind Ergebnisse aus der quantitativen Evaluation, die in allen BNE-Modellkommunen durchgeführt wurde. Ausgehend von den Ergebnissen werden erste praktische Implikationen für die Entwicklung einer Gesamtstrategie für den kommunalen BNE-Prozess zur Diskussion mit dem Publikum gestellt. 
 


Die BNE-Handlungsfelder in der kommunalen Praxis 

Lassen Sie sich von Beispielen aus der kommunalen Praxis inspirieren und entdecken Sie neue Handlungsoptionen und -spielräume für Ihre eigene BNE-Arbeit. Expertinnen und Experten aus Kommunalverwaltungen berichten im Gespräch, wie sie ihren BNE-Prozess in unterschiedlichen BNE-Handlungsfeldern gestaltet haben. Die Erfahrungsberichte zeigen Perspektiven, Herausforderungen und Lösungswege auf. Ihre Fragen können direkt mit ihnen diskutiert werden: Warum wurde an dieser Stelle so gehandelt und nicht anders? Warum war hier Handeln gut möglich und an anderer Stelle nicht? Was kann man daraus lernen?