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Digitale Auftaktveranstaltung 2021

„Regionale Bildungslandschaften – gemeinsam BNE gestalten“

Das neue BNE-Kompetenzzentrum Bildung - Nachhaltigkeit - Kommune rückt Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) für und mit Kommunen bundesweit in den Fokus. Mit einer digitalen Auftaktveranstaltung unter dem Titel „Regionale Bildungslandschaften – gemeinsam BNE gestalten" stellt es sich vor.

Datum (von, bis)
9.30 - 15.30 Uhr

Digital

Die Anmeldung ist bereits geschlossen. Anmeldebestätigungen erhalten Sie in Kürze.

Programm

09.30 Herzlich Willkommen zum digitalen Auftakt

Ankommen & Check In

09.40 Begrüßung

Moderator Ralf Elsässer, Inhaber der CivixX Werkstatt für Zivilgesellschaft

9.55 Grußworte

Christian Luft, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung

Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Klima, Ordnung und Sport, Leipzig

10.05 Programmvorstellung

Moderator Ralf Elsässer

10.10 Keynote "Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung – Aufgabe für Städte, Landkreise und Kommunen"

Prof. Dr. Ute Stoltenberg, Universitätsprofessorin i.R. der Leuphana Universität Lüneburg, Fakultät Nachhaltigkeit

10.40 kurze Pause

10.55 Vorstellung des BNE-Kompetenzzentrums

Präsentation des Vorhabens, anschließend Gesprächsrunde mit dem Team des BNE-Kompetenzzentrums und Beteiligung des Publikums

12.00 Mittagspause

Möglichkeit zum Netzwerken über unsere Veranstaltungsplattform

13.30 Herzlich Willkommen zum Nachmittagsprogramm

Moderator Ralf Elsässer

13.45 Workshops

1. Glokale Kommunen – BNE als globale Herausforderung sehen und lokal handeln

Im Forum „Glokale Kommunen“ liegt der Fokus darauf, welche Anknüpfungspunkte urbane Netzwerke für die Verankerung für BNE vor Ort spielen können. Dabei stehen die Themen Vernetzung und Qualifizierung auf internationaler Ebene im Vordergrund.

Input:
Dr. Gabriele Goldfuß und Dr. Sven Trautmann,  Referat  „Internationale Zusammenarbeit“ der Stadt Leipzig

David Linse, Leiter des Fachbereichs Internationales, Europa und Protokoll der Stadt Mannheim.

Moderation:
Dr. Lea Schütze und Birgit Dittrich, BNE-Kompetenzzentrum Standort Süd

 

2. BNE im Bildungsmonitoring sichtbar machen – BNE-Aktivitäten mit Hilfe von Daten sichbar machen und gezielt einsetzen

Der Workshop gibt Einblicke in den Umgang mit Angeboten im Bereich BNE im Bildungsmonitoring, will aber auch der Frage nachgehen, wie diese Erkenntnisse in die Kommunen und ihre konzeptionelle Arbeit des Bildungsmanagements einfließen und wie BNE darin verortet ist.

Input:

Mario Bischof, Kommunales Bildungsmonitoring Stadt Leipzig

Moderation:

Prof. Dr. Birgit Reißig, Deutsches Jugendinstitut e.V.

Oliver Wolff, BNE-Kompetenzzentrum Standort Nord-Ost

 

3. Vernetzung in kommunalen Bildungslandschaften – gemeinsam Verantwortung für BNE übernehmen!

In diesem Workshop werden erfolgreiche BNE-Netzwerke vorgestellt, die eine strukturelle Basis für den Austausch von kommunalen Verwaltungs-Akteuren aus verschiedenen Fachbereichen geschaffen haben und die Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaft etablieren konnten.

Input:
Markus Rempe, Leiter Fachdienst Bildung und Vorstandsvorsitzender LippeBildung eG,
Olrik Meyer, Fachgebietsleiter Immissionsschutz, Klimaschutz, Energie, Bodenschutz und verantwortlich für KlimaPakt Lippe (beide Kreis Lippe),
David Baier, Leiter des Amtes für Umwelt und Stadtgrün, Stadt Bonn

Moderation:

Greta Wulfekötter und Sebastian Latte, BNE-Kompetenzzentrum Standort Nord-West

 

4. Zwischen Strategie und Umsetzung. BNE als strategisches Ziel in kommunalen Bildungslandschaften

Strategien zur nachhaltigen Entwicklung in Kommunen gibt es in vielfältiger Form. Wie aber kann die konkrete Umsetzung gelingen? Gerade Führungskräfte sind hier gefordert – und können sich im Workshop auf Basis von Praxisbeispielen darüber austauschen. 

Input:
Dr. Claas Beckord, Leiter des Referats Strategie, Digitalisierung und Rat, Stadt Osnabrück

Moderation:

Dr. Marco Schmidt und Til Farke, BNE-Kompetenzzentrum Standort Nord-West

14.45 kurze Pause

14.50 Kommentar und Fazit

mit Dr. Manfred Beck, Stadtdirektor a.D. Gelsenkirchen und Ralf Elsässer

15.15 Schlussworte

Moderator Ralf Elsässer

15:30 Ausklang

Wir lassen unsere unsere Veranstaltungsplattform noch eine Stunde für Sie geöffnet, um Ihnen eine zusätzliche Möglichkeit zum Netzwerken zu geben.

Personen

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Prof. Dr. Ute Stoltenberg

Prof. Ute Stoltenberg

Universitätsprofessorin i.R. der Leuphana Universität Lüneburg, Fakultät Nachhaltigkeit

Sozialwissenschaftlerin mit Schwerpunkten in der Bildungswissenschaft und Empirischen Kulturwissenschaft.

Nach Stationen als Forschungsreferentin und als Leitung eines großen pädagogischen Betriebs war sie ab 1995 Universitätsprofessorin an der Leuphana Universität Lüneburg: Leitung des Instituts für integrative Studien, 2010 Professur „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ und erhielt 2014 bis 2018 eine Seniorprofessur für Nachhaltigkeitsforschung. Ihre Schwerpunkte sind: Bildung für eine nachhaltige Entwicklung für unterschiedliche Bildungsbereiche und Zusammenhang von Bildung und Regionalentwicklung unter der Perspektive einer nachhaltigen Entwicklung. Sie war an internationalen Lehr- und Forschungskooperation und an nationalen und internationalen Aktivitäten der UNESCO zu Bildung für eine nachhaltige Entwicklung beteiligt.

2008-2018 war sie Mitglied des Deutschen Nationalkomitees für das UNESCO-Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB). Seit 2008 ist sie Mitglied des Stiftungsrats der Hamburger Klimaschutzstiftung, seit 2016 Mitglied des Fachforums Schule beim BMBF im Rahmen der deutschen Aktivitäten zum Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung und seit 2016 Mitglied und Sprecherin des Advisory Boards für das Forschungsprogramm „Earth System Science“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

www.utestoltenberg.de

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Dr. Manfred Beck

Dr. Manfred Beck

Stadtdirektor a.D. Gelsenkirchen

Dr. Manfred Beck, geboren 1951 in Pforzheim, 3 Kinder und 3 Enkelinnen, studierte Psychologie und Publizistik an der Universität Salzburg.

1980 bis 1997 war er wissenschaftlich an den Universitäten Bielefeld und Göttingen tätig (Lehrstuhlvertretung). 1997 bis 2000 wirkte er als Dezernent der Kreisverwaltung Düren (Soziales, Kultur, Bildung, Jugend und Sport), 2000 bis 2016 als Beigeordneter der Stadt Gelsenkirchen (Bildung, Kultur, Jugend, Sport und Integration) und ab 2014 als Stadtdirektor Verwaltungsstellvertreter des Oberbürgermeisters.

Er ist Mitglied und Vorsitzender in Fachausschüssen des Städtetages, Mitglied des Runden Tisches BNE der Deutschen UNESCO-Kommission und seit 2015 Vorsitzender bzw. Co-Vorsitzender des Forums Kommunen und Mitglied der Nationalen Plattform BNE.

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Ralf Elsässer

Ralf Elsässer

Inhaber von CivixX – Werkstatt für Zivilgesellschaft

Ralf Elsässer, 1962 in Dresden geboren, studierte 1983-88 Bauingenieurwesen an der TH Leipzig. Er arbeitete 1988/89 als Projektant bei VEB Ingenieurbau Leipzig. 1989 wirkte er an der Gründung des ÖKOLÖWE - Umweltbund Leipzig e.V. mit und arbeitete bis 1995 in der Geschäftsführung. Er ist seit 1996 freiberuflich tätig. Seit 2006 ist er Alleininhaber von CivixX – Werkstatt für Zivilgesellschaft. Das inhaltliche Spektrum seiner Arbeit reicht von Stadtentwicklung und Verkehr über Klimaschutz und Landwirtschaft bis hin zu Bildung und Strukturwandel. Roter Faden ist dabei Stärkung von zivilgesellschaftlichem Engagement und Bürgerbeteiligung. Kernkompetenzen liegen in den Bereichen der strategischen Planung, Konzeptentwicklung und Moderation.

Ehrenamtlich engeagiert er sich als Gründungsmitglied und Vorstand in der Freiwilligen-Agentur Leipzig e.V., als Gründungsmitglied in der ZAK - Zukunftsakademie Leipzig e. V. und als Mitbegründer und Mitglied des Stiftungsrates in der Stiftung “Bürger für Leipzig”.

Workshops

1. Glokale Kommunen

BNE als globale Herausforderung sehen und lokal handeln

Im Workshop „Glokale Kommunen“ liegt der Fokus darauf, welche Anknüpfungspunkte urbane Netzwerke für die Verankerung für BNE vor Ort spielen können. Dabei stehen die Themen Vernetzung und Qualifizierung auf internationaler Ebene im Vordergrund.

Klimawandel, soziale Ungleichheit, Migration und Integration, Verkehrswende und nachhaltiges Unternehmertum: Globale Herausforderungen unserer Zeit betreffen Kommunen vor Ort und sind doch gemeinsam am besten zu lösen: Aus lokal und global wird glokal. Beim BNE-Kompetenzzentrum ist die interkommunale Vernetzung auf verschiedenen Ebenen ein Baustein für die Bewältigung dieser Aufgaben. Häufig gibt es in Kommunen schon europäische und internationale Partnerschaften und Bündnisse, die auch Anknüpfungspunkte im Bereich BNE sein können. Vielfältige Angebote, Initiativen und Förderprogramme bieten darüber hinaus Möglichkeiten, über den Tellerrand zu gucken und Best Practice ‚glokal‘ zu nutzen.

Inputs:

Dr. Gabriele Goldfuß und Dr. Sven Trautmann vom Referat „Internationale Zusammenarbeit“ der Stadt Leipzig geben einen Einblick in die vielfältigen internationalen Projekte und Partnerschaften der sächsischen Metropole. Bei allen Projekten steht die Orientierung an den 17 Sustainable Development Goals, so etwa mit den Schwerpunkten Nachhaltige Stadtentwicklung und Mobilität, Klimaschutz, kultureller Austausch und natürlich Bildung, im Vordergrund.

David Linse ist Leiter des Fachbereichs Internationales, Europa und Protokoll der Stadt Mannheim. Die Stadt Mannheim hat mit dem Leitbild „Mannheim 2030“ in einem breit angelegten partizipativen Prozess die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auf lokaler Ebene umgesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf internationaler Zusammenarbeit und Städtediplomatie. 2018 wurde Mannheim im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Kommune bewegt Welt“ mit dem Preis für herausragende kommunale Beispiele zu Migration und Entwicklung ausgezeichnet.

Moderation:

Dr. Lea Schütze und Birgit Dittrich, BNE-Kompetenzzentrum Standort Süd

 

2. BNE im Bildungsmonitoring sichtbar machen

BNE-Aktivitäten mit Hilfe von Daten sichtbar machen und gezielt einsetzen

Der Workshop gibt Einblicke in den Umgang mit Angeboten im Bereich BNE im Bildungsmonitoring, will aber auch der Frage nachgehen, wie diese Erkenntnisse in die Kommunen und ihre konzeptionelle Arbeit des Bildungsmanagements einfließen und wie BNE darin verortet ist.

Kommunales Bildungsmanagement hat das Ziel, Bildungsangebote im lebenslangen Lernen (formales, non-formales und informelles Lernen) besser miteinander zu verknüpfen und die beteiligten Akteure vor Ort zu vernetzen. Eine wichtige Basis für das Handeln im kommunalen Bildungsmanagement bildet dabei die verlässliche Datenbasierung.

Das Anliegen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) umfasst nicht nur umweltbezogene Themenfelder, sondern schließt auch den Erwerb von Wissen und Fähigkeiten ein. Insbesondere non-formale und informelle Bildungsprozesse vor Ort spielen hier eine wichtige Rolle und bilden die Ergänzung zu formalen Bildungssettings.

Die Angebote im Rahmen von BNE vor Ort besser mit dem kommunalen Bildungsmanagement verknüpfen zu können, hängt entscheidend auch von den Möglichkeiten ab, diese mit Hilfe von Daten sichtbar zu machen.

Erste Kommunen versuchen bereits, auch Aktivitäten im Bereich der non-formalen und informellen Bildung zu erfassen. Ein spezifischer Blick geht dabei auch in Richtung Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Als Datengrundlagen werden statistische Kennwerte, prozessproduzierte Daten, aber auch eigene Erhebungen herangezogen.

Input:

Mario Bischof, Kommunales Bildungsmonitoring Stadt Leipzig

Moderation:

Prof. Dr. Birgit Reißig, Deutsches Jugendinstitut e.V.

Oliver Wolff, BNE-Kompetenzzentrum Standort Nord-Ost

 

3. Vernetzung in kommunalen Bildungslandschaften

Gemeinsam Verantwortung für BNE übernehmen!

In diesem Workshop werden erfolgreiche BNE-Netzwerke Vernetzungsstrukturen vorgestellt, die eine strukturelle Basis für den Austausch von kommunalen Verwaltungs-Akteuren aus verschiedenen Fachbereichen geschaffen haben und die Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaft etablieren konnten.

Der Nationale Aktionsplan stellt den Bereich “Vernetzung und Partizipation” als eigenes Handlungsfeld in den Vordergrund kommunaler Bemühungen, BNE zu thematisieren. Dabei sind Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen in diesem Bereich zwar häufig vorhanden – aber auf kommunaler Ebene noch nicht immer professionell, öffentlichkeitswirksam und langfristig etabliert.

Dennoch gibt es einige Beispiele, wie das Thema gemeinschaftlich von Kommune und zivilgesellschaftlichen Akteuren aufgegriffen wird und auch der Einzug in kommunale Bildungslandschaften gelingen kann.

Wir stellen am Beispiel des Themas “Klima- und Umweltschutz” in diesem Workshop erfolgreiche Vernetzungsstrukturen vor, die es nicht nur gelungen ist, eine strukturelle Basis für den Austausch von interkommunalen Akteuren aus verschiedenen Fachbereichen zu schaffen, sondern auch den Austausch mit Zivilgesellschaft und Wirtschaft zu einer gewinnbringenden Allianz zur Gestaltung kommunaler Bildungslandschaften zu vereinen.

Input:

Markus Rempe, Leiter Fachdienst Bildung und Vorstandsvorsitzender LippeBildung eG, Kreis Lippe
Olrik Meyer, Fachgebietsleiter Immissionsschutz, Klimaschutz, Energie, Bodenschutz und verantwortlich für KlimaPakt Lippe, Kreis Lippe
David Baier, Leiter des Amtes für Umwelt und Stadtgrün, welches zu den wichtigen städtischen BNE-Akteuren gehört. Städtische Akteure in Bonn kooperieren mit Gruppen und Aktiven aus Zivilgesellschaft und Bürgerschaft, Stadt Bonn

Moderation:

Greta Wulfekötter und Sebastian Latte, BNE-Kompetenzzentrum Standort Nord-West

 

4. Zwischen Strategie und Umsetzung.

BNE als strategisches Ziel in kommunalen Bildungslandschaften

Strategien zur nachhaltigen Entwicklung in Kommunen gibt es in vielfältiger Form. Wie aber kann die konkrete Umsetzung gelingen? Gerade Führungskräfte sind hier gefordert – und können sich im Workshop auf Basis von Praxisbeispielen darüber austauschen.

BNE soll strategisch verankert werden – und als Standortfaktor sowohl von kommunaler Spitze getragen als auch in der kommunalen Kommunikation fester Bestandteil sein - so sieht es der Nationale Aktionsplan vor. Wie aber kann sich eine Kommunalverwaltung dem Thema nähern? Welche Unterstützung gibt es? Welche Kooperationen sind hilfreich und wer kann für eine Weiterentwicklung und Umsetzung von strategischen Zielstellungen die Verantwortung übernehmen?  

In diesem Workshop möchten wir anhand von Beispielen kommunaler Strategien den Umgang mit dem Thema BNE und dessen Verortung in Leitbildern, strategischen Zielstellungen und Aktionsprogrammen betrachten und Impulse für die eigene Arbeit bieten.

Input:

Dr. Claas Beckord, Leiter des Referats Strategie, Digitalisierung und Rat, Stadt Osnabrück

Moderation:

Dr. Marco Schmidt und Til Farke, BNE-Kompetenzzentrum Standort Nord-West