Qualifizierung zum Handlungsfeld Netzwerke und Kooperation

Interkommunale Qualifizierung: Interkommunale Vernetzung und Kooperation

Gleiche Ziele, verschiedene Ansätze: Mehrwerte interkommunaler Zusammenarbeit

Vielerorts schließen sich Kommunen zusammen, um Ressourcen und Interessen zu bündeln und damit ihre Außenwahrnehmung zu steigern. Mitstreitende werden gesucht, gemeinsame Ziele definiert und leistungsfähige Strukturen aufgebaut. Ein gutes Beispiel für ein konkretes Produkt ist das kürzlich vom Deutschen Städtetag veröffentlichte Positionspapier „Ansätze einer strukturellen Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung“, das den Weg zu einer nachhaltigen Transformation von Stadtgesellschaften nachzeichnet. In einem kurzen Input werden alle Teilnehmenden zu Beginn der Veranstaltung mit dem Spektrum von Kooperation und Vernetzung vertraut gemacht.

Neben großen Interessenverbänden schaffen es aber auch immer wieder kleinere Verbände und Kommunen ihre Einflussnahme mithilfe von Netzwerken auszubauen und ihre Themen in relevante Vorschriften zu platzieren. Doch wie verläuft so ein Prozess? Wie kann die Entscheidungsfindung über mehrere Kommunen hinweg organisiert werden?  Wie können sensible Einzelinteressen verteidigt und konkrete Ergebnisse erzielt werden? Diesen und weiteren Fragen möchten wir uns mit unseren Gästen und den Teilnehmenden nachgehen und im Rahmen der Podiumsdiskussion aus einer praxisnahen Perspektive beleuchten. 

In einer Arbeitsphase wird darauf aufbauend vertiefend auf notwendige Bedingungen und fördernde Faktoren von Kooperation und Vernetzung eingegangen. Wann ist eine eher lose Zusammenarbeit ausreichend, um Mehrwerte zu erreichen? Wann bedarf es festerer Strukturen und in welchen Fällen kann Kooperation und Vernetzung vielleicht sogar hinderlich sein? Die Ergebnisse sollen den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, mithilfe der gewonnenen Erkenntnisse und ihre Praxiserfahrungen bestehende Kooperationen und Vernetzungsstrukturen zu reflektieren und in den Auf- und Ausbau in ihre eigenen interkommunaler ihre eigene Arbeit einfließen zu lassen. 
 

Interkommunale Qualifizierung

Datum (von, bis)
9.30 – 13.00 Uhr

Digitale Veranstaltung (Zoom)

Die Veranstaltung richtet sich an Ansprechpersonen sowie beteiligte Kooperationspartner:innen der BNE-Modellkommunen, den Städten und Gemeinden des nationalen BNE-Partnernetzwerkes Kommunen sowie Vertreter:innen der BNE Bildungskommunen.

Begrenzte Teilnehmenden-Zahl. Wir bitten um Anmeldung.

Programm

9.30 Uhr Willkommen

Begrüßung und Veranstaltungsüberblick

9.45 Uhr Einführung: Was bedeutet interkommunale Vernetzung im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung?

Input (BNE-Kompetenzzentrum) zu Mehrwerten und Formen von Kooperation und Netzwerken. Anschließend Rückfragen / Diskussion

10.15 Uhr Podiumsdiskussion

Vertretungen aus BNE-Modellkommunen, dem Fachforum Kommune der Nationalen Plattform BNE, dem Partnernetzwerk Kommunen und des Landes Brandenburg teilen ihre Erfahrungen und diskutieren zu interkommunaler Vernetzung. 
Teilnehmende der Diskussion: 

  • Bernadette-Julia Felsch, Referat für Klima- und Umweltschutz der Stadt München, Vorsitzende des Fachforums Kommune der Nationalen Plattform BNE 
  • Birgit Schuster, Bildungskoordinatorin Stadt Erfurt, Teilnehmerin Regionaltreffen BNE Thüringen
  • Godehard Vagedes, Ministerium des Landes für Umwelt und Klima Brandenburg, Organisator Runder Tisch BNE Brandenburg
  • Kristina Wetzel, Leiterin des Agenda-Büros für Nachhaltige Entwicklung Heidelberg und Mitglied des Fachforums Kommune der Nationalen Plattform BNE

11.15 Uhr Pause

11.30 Uhr Kleingruppenarbeit

Die Teilnehmenden haben Zeit und Raum, sich über notwendige Bedingungen und Erfolgsfaktoren interkommunaler Kooperation auszutauschen und auf spezifische Netzwerke ihres Interesses vertiefend einzugehen. 

12.45 Uhr Was nehmen wir heute mit?

kurzes Feedback

13.00 Uhr Ende

Programm-Änderungen vorbehalten

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Til Farke

Prozessbegleitung BNE
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